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Johannes Gutenberg Schule Bonn

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Die Johannes-Gutenberg-Schule Bonn ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung (Sek. 1)

schulgebaeude

Die Johannes-Gutenberg-Schule ist eine Förderschule der Bundesstadt Bonn mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung im Bereich der Sekundarstufe I.

Sie kooperiert zusätzlich in 2 Nebenschulorten mit Einrichtungen der öffentlichen Erziehungshilfe / Jugend- und Familienhilfe: BeKo (Bildungs- und Erziehungspartnerschaft Kottenforst, Maria im Walde in Bonn-Ippendorf) und PEB (Partnerschaft Erziehung und Bildung, Godesheim, Bonn - Bad Godesberg).

Spezifische sonderpädagogische Fachkompetenzen und Beratungsangebote werden in den Bereichen Übergang Schule / Beruf (Kooperation mit der Jugendberufshilfe, Arbeitsagentur, Job-Coach und STARTKLAR) sowie in der Krisenintervention bei schulischen Verhaltensproblemen (Kooperation mit Jugendämtern, Kinder- und Jugendpsychiatrien und medizinisch-therapeutischen Diensten) angeboten.

Die Johannes-Gutenberg-Schule bietet im Rahmen ihrer sonderpädagogischen Förderung als Angebotsschule Kindern und Jugendlichen ab der 5. Klasse mit dem Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung ein auf ihre individuellen Möglichkeiten zugeschnittenes schulisches Bildungs- und Erziehungsangebot in einer überschaubaren kleinen Lerngruppe überwiegend nach dem Klassenlehrerprinzip an. Dabei orientiert sich die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Bildung grundsätzlich an den Bildungszielen, Lerninhalten und Richtlinien der allgemeinen Schule. Für jede Schülerin und jeden Schüler werden regelmäßig individuelle Förderziele in einem Förderplan festgeschrieben, mit den Lerninhalten des schulinternen Curriculums verbunden und überprüft. Die Johannes-Gutenberg-Schule kooperiert eng mit verschiedenen Hauptschulen in der Stadt Bonn und umliegenden Hauptschulen im Rhein-Sieg-Kreis.

Unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf im Bereich des Sozialverhaltens zeigen oft in ihrer Interaktion und Kommunikation mit Anderen Schwierigkeiten, ihre Mitmenschen und ihre Umwelt angemessen wahrzunehmen und zu interpretieren. Des Weiteren werden sie in ihrer psycho-sozialen Entwicklung durch Probleme in Schule und Familie immer wieder massiv überfordert. Sie ziehen sich zurück, verweigern sich oder reagieren mit aggressiven Impulsdurchbrüchen oder machen sich zum Klassenclown oder rutschen in die Delinquenz ab. Sie erfahren somit im Laufe der Zeit Ablehnung durch ihre Mitschüler und werden so zu Außenseitern und Einzelgängern. Diese Kinder und Jugendliche benötigen im besonderen Maße individuelle Hilfen und seelische Unterstützung, um ihre Mitmenschen und ihr soziales Umfeld wieder positiv wahrnehmen zu können, sozial-adäquate, angemessene Verhaltensweisen, ein positives Selbstbild und Selbstwertgefühl und wieder Leistungsbereitschaft aufbauen zu können. „Erziehung über Beziehung“ – „Lernfähigkeit über Beziehungsfähigkeit“: Die Beziehung zur Klassenlehrerin, zum Klassenlehrer ist für die Entwicklung dieser Kinder und Jugendlichen mit dem besonderen Förderbedarf Emotionale und soziale Entwicklung an der Johannes-Gutenberg-Schule von besonderer Bedeutung. Nur über den Aufbau einer tragfähigen und belastbaren Beziehung zu seiner Klassenlehrerin / seinem Klassenlehrer gelingt es in einem abgestuften und strukturierten Handlungsrahmen mit klaren Regeln und Vereinbarungen neue, positiv besetzte Interaktions- und Kommunikationsformen aufzubauen und damit zu einer deutlichen Stabilisierung des Sozialverhaltens und der psycho-sozialen Entwicklung des einzelnen Kindes bzw. Jugendlichen beizutragen.

Die Johannes-Gutenberg-Schule bietet Ihren Schülerinnen und Schülern immer wieder im schulischen Alltag Lernsituationen an, die individuelle Entwicklungs- und Lernrückstände aufgreift und aufarbeitet. Die Stabilisierung und Förderung der psycho-sozialen Entwicklung dieser Schülerinnen und Schüler in besonderen sozialen Problemlagen gehört zur übergreifenden sonderpädagogischen Zielsetzung dieser Angebotsschule.

Im Rahmen einer nachgehenden und beratenden Elternarbeit (regelmäßige Telefonate und Hausbesuche, Elternsprechwochen, Elternabende) bezieht die Johannes-Gutenberg-Schule die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler von Anfang an in den „Nach-Erziehungsprozess“ mit ein.

Ein Rückkehr an die Hauptschule erfolgt nach einem erfolgreich absolvierten „Schnupperpraktikum“ als Gastschülerin / als Gastschüler probeweise für ein halbes Jahr. In dieser Zeit hält die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer der Johannes-Gutenberg-Schule das aufgebaute Vertrauensverhältnis zur Schülerin / zum Schüler aufrecht und betreut diese/n durch regelmäßigen persönlichen oder telefonischen Kontakt nach.

Unsere Schülerinnen und Schüler können an der Johannes-Gutenberg-Schule je nach ihren individuellen Voraussetzungen und Schulleistungen folgende Abschlüsse erwerben:

Es besteht eine zehnjährige Vollzeitschulpflicht.

 

 

 


Johannes-Gutenberg-Schule Bonn, Venner Str. 50-52, 53177 Bonn, Tel.:0228 - 950260